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Die Hansestadt Bremen bietet Touristen ein unvergleichbare Mischung, aus Hafen-, Altstadt und Modernem Flair. Insbesondere tragen dazu Bremens zahlreiche Sehenswürdigkeiten bei. Darüber hinaus ist Bremen die Stadt der kurzen Wege und eignet sich unter anderem hervorragend für einen Tagesausflug. Vom Hauptbahnhof aus braucht es lediglich drei Haltestellen zur Straßenbahnhaltestelle „Domsheide“, von hieraus empfehle ich unseren kleinen Sehenswürdigkeitenrundgang durch Bremen zu starten. Direkt an der Haltestelle „Domsheide“ befindet sich nämlich einer der Eingänge des Schnoor.

Schnoor Eingang

Der Schnoor ist Bremens ältester Stadtteil, welcher äußerlich geprägt ist durch kleine pittoreske Häuser, welche wie eine Schnur aneinandergereiht sind und so dem Schnoor (ndl. Snoor = Schnur) wiederum seinen Namen geben.

Schnoor Gasse

Touristen bietet der Schnoor allerdings nicht nur eine einzigartige Kulisse, sondern auch zahlreiche Kunsthandwerkbetriebe und Gastronomische Vielfalt. Beim durchstreifen der kleinen urigen Gassen des Schnoors können zudem Sehenswürdigkeiten, wie z. B. die Bronzeskulptur „Beim Bade“ von Jürgen Cominotto von 1984 und der Ottjen-Alldag-Brunnen aus dem Jahre 1733 bewundert werden.

Wenn Sie den Schnoor entlang „Hinter der Holzpforte“ entdecken steuern Sie im nächsten Schritt direkt auf die Weser zu. Mit direktem Blick auf die umgedrehte Kommode, ein stillgelegter Wasserturm, in welchem heutzutage Theaterinszenierungen und Ausstellungen stattfinden.

umgedrehte Kommode

Mit Blick auf die Weser, kann linksrum ein Abstecher zum Weserstadion unternommen werden oder rechtsherum entlang der Weserpromenade Richtung Schlachte weitergezogen werden. Die Schlachte liegt zwischen Wilhelm-Kaisen- und Stephani-Brücke, sie bezeichnet Bremens maritime Meile mit Blick auf die Weser. Bars und Restaurants laden entlang der Schlachte zu einem kleinen Pausentrunk ein.

Schlachte

Wenn die Schlachte entlang der ersten oder zweiten „Schlachtpforte“ wieder verlassen wird und man sich entlang der „Martinstaße“ links hält geht es links in die „Böttcherstraße“ rein. Die unter Denkmalschutz stehende Straße versprüht einen ganz eigenen Altbau Charme und bietet Touristen, ähnlich wie der Schnoor, Kunsthandwerk, Gastronomie und diverse Einzelhandels-Geschäfte.

Eingang Böttcherstr

Das „Haus des Glockenspiels“ in der Böttcherstraße bietet darüber hinaus vom 01. 01. – 31. 03. um 12:00, 15:00 und 18:00Uhr, sowie vom 01. 04. – 31. 12. zwischen 12:00 und 18:00Uhr zu jeder vollen Stunde ein wunderschönes Meißener Porzellanglockenspiel. Das besondere daran: eine Kombination aus Glockenspiel und einem drehbaren Turm im Mauerwerk. Ist die Böttcherstraße von Weserseite betreten worden, kommt man am Marktplatz der Stadtbremen raus, von dieser Seite aus hat man einen tollen Blick auf das goldene Kunstwerk über dem Eingang der Böttcherstraße, von Bernhard Hoeteger „Der Lichtbringer“ (1936).

Der Marktplatz oder auch „gute Stube“ genannt ist wiederum selbst eine Sehenswürdigkeit für sich.

Marktplatz Bremen

1404 entstanden ist er einer der ältesten öffentlichen Plätze der Stadt Bremen und mittendrin ziert Ihn der „Bremer Roland“. 10,21 Meter hoch, steht der „Bremer Roland“ für die Freiheit des Stadtstaates Bremen.

Roland

Gemeinsam mit dem Bremer Rathaus, welches sich gegenüber des „Rolands“ befindet, zählt der „Bremer Roland“ zum UNESCO Weltkulturerbe der Menschheit. Das „Bremer Rathaus“ zählt zum Gotik Baustil und ist gut 600 Jahre alt. Zu finden ist es auf der Nordseite des Bremer Marktplatzes.

Entlang der Westseite befindet sich das Bremer Rathaus, vor dessen Türen die berühmteste Nachbildung der „Bremer Stadtmusikanten“, nach dem Märchen der Gebrüder Grimm ihren Platz hat.

Stadtmusikanten

Das Denkmal ist 1951 von Gerhard Marcks aus Bronze geschaffen worden. Das streicheln der Vorderbeine des Esels soll übrigens einen Wunsch erfüllen ;).

Auf der Rückseite des Rathauses befindet sich der St. Petri Dom, von dessen Turm aus man einen wunderschönen Blick auf die Bremer Alt- und Innenstadt hat, sowie auf die Weser.

Bremer Dom

Mit Erreichen des Doms ist der kleine Rundgang, entlang der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Bremens soweit beendet. Man kann zurück zum Hauptbahnhof fahren von der nahe gelegenen Haltestelle „Domsheide“ oder shoppen gehen in der Innenstadt.

 

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